Wie reagiert man auf unpassende Geschenke?

Weihnachten steht vor der Tür. Nur noch fünf Tage bis zur Bescherung. Wie jedes Jahr wird es Geschenke geben, über die man sich sehr freut und wiederum andere, bei denen die Freude sich eher in Grenzen hält.

Ich habe mich gefragt, wie man auf letzere Geschenke reagieren sollte und bin im Expedia Blog fündig geworden. Dort werden einem vier Strategien mit an die Hand gegeben, wie man reagieren sollte, wenn man von seinem Geschenk nicht begeistert ist.

Aber auch der MDR hat sich dieses Thema zu Herzen und gibt Ratschläge, wie man am besten in solch einer Situation reagiert. Einige dieser Tipps sollen hier weitergegeben werden.

Die weichgespülte Wahrheit

Auf keinen Fall – so empfehlen Experten – sollte man mit seiner Enttäuschung offen (und brutal) ans Tageslicht. Gerade wenn Kinder einen beschenken (tun die wenigsten). Stattdessen sollte man durch die Blume vermitteln, dass man das Geschenk wertschätzt, es aber dann doch nicht so passend für einen ist.

In einem weiteren Schritt kann man dann charmant nach einem eventuellen Kassenbon fragen, um das Geschenk gegen etwas Passenderes umtauschen zu können.

Mit Blick auf Zukunft bewerten

Manchmal erhält man Geschnke, für die man in der Gegenwart keine unbedingte Verwendung sieht. Auch hier kann man charmant reagieren, die Zukunftsvision des Schenkenden loben und mitteilen, dass man später sehr gute Verwendung dafür haben wird.

Alles nicht so ernst nehmen

Viele Familien haben das Beschenken mittlerweile abgeschafft. Dabei ist das Beschenken anderer Menschen eine schöne Sache. Gerade dann, wenn man ihnen eine Freude macht.

Gerade zu Weihnachten sollte man Geschenke nicht unbedingt nach ihrem Wert oder ihrem Nutzen beurteilen, sondern als einen Bonus sehen. Vorher stand man mit leeren Händen da, jetzt hat man mit einem Gegenstand mehr im Leben.

Wer sein Geschenke absolut nicht gebrauchen kann, der kann seine Geschenk umtauschen oder weitergeben. Ja ich weiß, für viele ist das weiterverschenken von Geschenken ein Unding. Aber wenn man es absolut nicht gebrauchen kann, kann man damit ggf. einem anderen Menschen damit eine Freude machen.

Zum Beispiel hilfsbedürftigen Menschen, Flüchtlingen oder Kindern, die nicht so viel haben. Die freuen sich auch schon einmal über eine Haarbürste oder einen Taschenrechner. Und kein Schenkender wird wohl etwas dagegen haben, wenn man sein Geschenk jemanden gegeben hat, der es noch notwendiger hatte.

Fazit

Weihnachten ist das Fest der Freude und der Besinnlichkeit. Die Familie kommt zusammen, man verbringt ein paar schöne Tage miteinander. Geschenke sollten dabei nur eine zweitrangige Rolle spielen und am besten keinem die gute Laune verderben.

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Comments

  1. Danke für die sinnvollen Tipps. Ich denke, man sollte immer bedenken, dass es bei Weihnachten nicht um die Geschenke geht, sondern um die gemeinsame Freude. Wenn daher ein Geschenk mal nicht passt, sehe ich das locker. Solange es kein gestrickter Pullover mit Rentier drauf ist. 😉

  2. Servus,

    alles nicht so ernst nehmen, ist für mich das Mittel der Wahl. Solange sich der Schenker dabei etwas gedacht hat und nicht einfach aus Ideenlosigkeit zum erst besten Aftershave-Set in der Drogerie gegriffen hat, ist für mich alles in Ordnung. 😀

    LG
    Michael

  3. Sehe ich ähnlich. Meine Geschenke waren teilweie nutzlos, aber der Schenkende hat sich trotzdem gefreut.

  4. Ich sag immer gleich wenn es mir nicht gefällt. Das birgt zwar ein gewisses Konfliktpotential, ist aber für mich auf Dauer ehrlicher und schützt vor unsinnigen Geschenken

  5. Ich bin ehrlich gesagt froh, dass Weihnachten vorbei ist.
    Das war dies Jahr so stressig mit Beschaffung von Geschenken und dem ganzen Weihnachtstrubel, da lobt man sich doch den Januar.
    🙂

    VG Mark

  6. Meiner Meinung nach ist es immer richtig, auch wenn es mal nicht so schmackhaft ist, immer die Wahrheit zu sagen.
    Wichtig wie hier schon dargestellt, ist es aufjedenfall sensibel und emotional auf eine respektvolle Art seine Gedanken wieder zu geben.

  7. „Auf keinen Fall – so empfehlen Experten – sollte man mit seiner Enttäuschung offen (und brutal) ans Tageslicht.“ Sehe ich auch so….ist immerhin ein Geschenk.

  8. Man kann immer die Geschenke, die man nicht mag, weiter schenken 🙂

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